Evangelische Pfarrerin, Sozialethikerin und seit September 2018 Direktorin der Diakonie: Maria Katharina Moser hat ein großes Betätigungsfeld. Die Kernaufgabe ist immer, den Finger in die Wunde zu legen. Ob im Asylbereich, in Sachen Inklusion – oder, wie zuletzt im Vordergrund, im Pflegebereich. Da ortet die Diakonie Reformstillstand, vor allem, was die Unterstützung pflegender Angehöriger angeht. Was sind die Erwartungen der Diakonie-Direktorin an die Bundesregierung mit Blick auf die aktuellen Budgetverhandlungen? Wo sind die Bruchlinien in unserer Gesellschaft, und welche Auswirkungen haben die Krisen der Welt auf die Hilfsmöglichkeiten der Diakonie? Welche Rolle soll die Evangelische Kirche selbst in Zukunft spielen, und ist sie dafür gerüstet?