ARD alpha

Wie wir um den rechten Glauben kämpften

Info, Geschichte • 06.04.2026 • 00:30 - 01:15
Bäuerinnen auf dem Weg zum Markt im 15. Jahrhundert .
Vergrößern
Simultankirche St. Ägidius in Neustadt an der Weinstraße.
Vergrößern
Fehde-Kampf im frühen 16. Jahrhundert.
Vergrößern
"Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser ist, so steht es geschrieben": die Zehntabgabe und die zusätzliche Abgabe auf Vieh treibt die abhängigen Bauern des Klosters in immer tiefere Armut.
Vergrößern
Originaltitel
Die Geschichte des Südwestens
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Info, Geschichte
Die Dokumentation beleuchtet das Zeitalter der Reformation und der Bauernkriege unter anderem anhand von Spielszenen und Interviews. Auch im Südwesten Deutschlands findet die Reformation Anhänger. Viele jubeln Martin Luther zu, als er 1521 auf dem Reichstag in Worms standhaft bleibt und seine Lehre nicht, wie von Kaiser Karl V. erwartet, widerruft. Die Bauern lernen daraus, dass die geltende Ordnung alles andere als gottgegeben ist. Sie leiten aus der Heiligen Schrift die Freiheit und Gleichheit aller Menschen ab und lehnen sich gegen die Obrigkeit auf. Noch können sie ihre Forderungen nicht durchsetzen, aber die Überzeugung, dass man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und notfalls dafür kämpfen muss, lässt sie nicht mehr los. Die Dokumentation beleuchtet das Zeitalter der Reformation und der Bauernkriege unter anderem anhand von Spielszenen und Interviews.